Verschraubte Bewehrungskupplungen

Verschraubte Bewehrungskupplungen

Verschraubte Bewehrungsstahlverbindungen bieten eine mechanische Verbindung mit voller-Festigkeit für Bewehrungsstäbe, ohne dass die Bewehrungsstabenden eingefädelt, gestaucht oder verschweißt werden müssen. Die Verbindung beruht auf hochfesten Scherbolzen, die die Staboberfläche durchdringen, und einem internen Griffprofil innerhalb der Stahlhülse. Dieses Design ermöglicht eine schnelle Installation auf Baustellen mit Standard-Schlagschraubern und eignet sich daher für Betonnachrüstungen, Pfahlkopfverbindungen und überlastete Bewehrungskäfige, bei denen eine Stangendrehung oder ein Einfädeln vor Ort unpraktisch ist.
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Beschreibung

Verschraubte Bewehrungsstahlverbindungen bieten eine mechanische Verbindung mit voller-Festigkeit für Bewehrungsstäbe, ohne dass die Bewehrungsstabenden eingefädelt, gestaucht oder verschweißt werden müssen. Die Verbindung beruht auf hochfesten Scherbolzen, die die Staboberfläche durchdringen, und einem internen Griffprofil innerhalb der Stahlhülse. Dieses Design ermöglicht eine schnelle Installation auf Baustellen mit Standard-Schlagschraubern und eignet sich daher für Betonnachrüstungen, Pfahlkopfverbindungen und überlastete Bewehrungskäfige, bei denen eine Stangendrehung oder ein Einfädeln vor Ort unpraktisch ist.

 

Wichtige Produktmerkmale

 

 

Keine Vorbereitung des Bewehrungsendes:Direkte Installation an blanken, flammengeschnittenen oder gescherten Stangenenden, wodurch ein externes Gewindeschneiden oder Kaltschmieden-entfällt.


Kalibrierte Scherschraubenköpfe:Sechskantköpfe scheren bei Erreichen des angestrebten Drehmomentschwellenwerts automatisch ab und bestätigen so die visuelle Qualitätskontrolle ohne manuelle Überprüfung des Drehmomentschlüssels.


Internes gezahntes Profil:Präzise{0}bearbeitete Innenrillen greifen entlang der Bolzenvertiefung in die Bewehrungsoberfläche und verhindern so Mikro-Rutschen bei dynamischen Lastzyklen.


Freie Drehung der Stange:Die unabhängige Sockelpositionierung ermöglicht die Verbindung zwischen zwei festen, gebogenen oder eingebetteten Stangen, ohne dass eines der Segmente gedreht werden muss.


Kompakter Außendurchmesser:Die minimierte Wandstärke gewährleistet die Einhaltung der Standardanforderungen an die Betondeckung und reduziert Abstandskonflikte bei engen Schalungen.

 

Wichtige Spezifikationen

 

 

Bewehrungsstabgröße (mm / US Bar #)

Kupplungslänge L (mm)

Außendurchmesser D (mm)

Schraubenmenge pro Hülse

Durchschnittliches Bolzenschermoment (N·m)

Nominelle Streckgrenze (MPa)

16 mm / #5

160

42

4

110

>= 500

20 mm / #6

190

48

6

150

>= 500

25 mm / #8

245

60

8

240

>= 500

32 mm / #10

310

75

10

320

>= 500

40 mm / #13

380

90

12

420

>= 500

  

Notiz:Kundenspezifische Übergangskupplungen (z. B. 32 mm bis 25 mm) werden mit abgestuften Innendurchmessern hergestellt.

 

Noten und Standards

 

 

Ärmelmaterial:Nahtloses Strukturrohr aus legiertem Stahl (42CrMo / AISI 4140 oder gleichwertig), normalisiert für hohe Schlagzähigkeit.


Schraubenqualität:Legierter Stahl der Güteklasse 12.9 mit einsatz-gehärteten Spitzen und vor-bearbeiteten Schernuten.


Einhaltung internationaler Standards:
• BS EN 1992-1-1 (Eurocode 2): Mechanische Verbindungen für Stahlbetonkonstruktionen.
• ACI 318: Mechanische Verbindungsanforderungen für Typ 1 und Typ 2 (125 % x fy Zugfestigkeitserhaltung).
• ISO 15835-1/2: Leistung der Kategorie B (seismische Belastung) und Kategorie S (statische Belastung).
• ASTM A706 / A615: Kompatibel mit verformtem Bewehrungsstahl der Klassen 60 und 80.

 

Anwendungen

 

 

Brückenpfeiler und Widerlagerverlängerung:Direkter Anschluss neuer Bewehrung an Startstäbe aus Sichtbeton beim Ausbau der zivilen Infrastruktur.


Verbindung von Betonfertigteilen:Verbinden vorgefertigter Stützen und Träger vor Ort, wo eingebettete Stäbe nicht gedreht oder eingefädelt werden können.


Schlitzwand- und Pfahlkopfbefestigungen:Spleißen schwerer vertikaler Bewehrungskörbe im Tiefbau bei eingeschränktem Freiraum über Kopf.


Reparatur- und Nachrüstungsarbeiten:Ersetzen beschädigter Bewehrungsabschnitte in bestehenden Betonkonstruktionen, ohne dass umfangreicher umgebender Beton herausgebrochen wird

 

Installation

 

 

Barenden reinigen:Losen Rost, Betonschlamm, Zunder und starken Schlamm aus den Einlegezonen entfernen (1,5 x Hülseneinstecktiefe).


Einstecktiefe markieren:Messen und markieren Sie die halbe Verbindungslänge an beiden Stangenenden, um die zentrale Positionierung zu bestätigen.


Positionskoppler:Schieben Sie die Hülse bis zum mittleren Anschlagstift oder der Markierung auf die erste Stange und positionieren Sie dann die zweite Stange am gegenüberliegenden Ende.


Schrauben festziehen:Ziehen Sie die Schrauben mit einem elektrischen oder pneumatischen Schlagschrauber nacheinander von der Mitte nach außen an, um einen gleichmäßigen Eingriff der Stange zu gewährleisten.

 

Scherbolzenköpfe:Ziehen Sie weiter fest, bis alle Sechskantschraubenköpfe an der vorgefertigten Sollbruchstelle abbrechen. Eine Sichtprüfung bestätigt die ordnungsgemäße Installation.

 

Qualität und Prüfung

 

 

Zugversagensmodustest:100 % der Produktionslosmuster werden einer einachsigen Zugprüfung unterzogen. Der Versagensmodus muss in der Mutterbewehrung außerhalb des Verbindungsbereichs auftreten (Stabbruch) und nicht durch Schlupf oder Hülsenbruch.


Rutschtest:Der gemessene Restschlupf bei einer Belastung von 0,6 x fy bleibt unter 0,10 mm und übertrifft die ACI- und ISO-Anforderungen.


Zyklischer Spannungs-Kompressionstest:Verifiziert unter hoher -Beanspruchung und niedriger-Zyklenbelastung (+/- 0.5 fy bis +0.9 fy, 20 Zyklen) für Anwendungen in seismischen Zonen.


Materialrückverfolgbarkeit:Zerstörungsfreie Ultraschallprüfung (NDT) an rohen Stahlrohren; Wärmebehandlungschargenberichte und Rohmaterialmühlenzertifikate (EN 10204 3.1), die jeder Lieferung beigefügt sind.

 

Lieferung und Anpassung

 

 

Oberflächenbeschaffenheit:Einfacher schwarzer Stahl, feuerverzinkt (HDG gemäß ASTM A153) oder Zink-Nickel-Legierungsbeschichtung für Meeresumgebungen.


Benutzerdefinierte Konfigurationen:Stufen-Übergangshülsen, schweißbare Kupplungen (Stahl der C--Serie mit abgeschrägten Vorbereitungen für Baustahleinbettungen) und unterirdische Korrosionsschutzkappenbaugruppen.


Verpackung:Robuste-Holzkisten, ausgekleidet mit einer feuchtigkeitsbeständigen-beständigen VCI-Korrosionsschutzfolie-, mit Stahlbändern-für eine sichere Handhabung mit Gabelstaplern.


Produktionskapazität:120.000 Einheiten monatlich in metrischen Standardgrößen; Musterbestellungen werden innerhalb von 5 Werktagen versandt.

 

Was Käufer bereitstellen sollten

 

 

Um ein vollständiges technisches Angebot und eine Produktionsvorlaufzeit zu erhalten, reichen Sie bitte Folgendes ein:


Bewehrungsstabgröße und Verformungsprofil: Nomineller Stangendurchmesser (mm oder US #) und Stangenstandard (z. B. BS 4449, ASTM A615).


Anforderungen an die Projektlast:Spezifische seismische oder statische Leistungsklasse erforderlich (z. B. ACI Typ 2, ISO 15835 Kategorie B).


Umweltbelastung:Korrosionsbeständigkeitsspezifikationen (schwarzer Stahl, HDG, galvanisch verzinkt).


Übergangsspleiße:Details zu unterschiedlichen Stangendurchmessern, wenn Step-{0}}Down-Kupplungen benötigt werden.


Auftragsvolumen und Zielplan:Gesamtmenge pro Größe und Meilensteine ​​der Chargenlieferung.

 

FAQ

 

 

F: Können diese Kupplungen auf gebogenen oder gebogenen Bewehrungsstäben installiert werden?

A: Ja, vorausgesetzt, dass der gerade eingebettete Abschnitt, der in die Kupplung eintritt, die auf der Hülse angegebene Mindesteinstecktiefe erreicht.

F: Welche Werkzeuge werden vor Ort benötigt?

A: Handelsübliche Schlagschrauber oder Handratschen. Es sind keine hydraulischen Pressgeräte, Gewindeschneidemaschinen oder Stromgeneratoren zum Schweißen erforderlich.

F: Wie bestätigen Prüfer nach der Installation das korrekte Drehmoment?

A: Die Inspektoren überprüfen visuell, ob alle Scherköpfe an der Oberfläche des Hülsenflansches sauber abgebrochen sind. Es ist keine manuelle Überprüfung des Drehmomentschlüssels erforderlich.

F: Sind diese Kupplungen für epoxid-beschichtete Bewehrungsstäbe geeignet?

A: Ja, aber die Epoxidbeschichtung innerhalb der Eingriffslänge der Kupplung muss vor der Installation abgekratzt oder mit Draht -abgebürstet werden, damit die gehärteten Bolzenspitzen direkt in den darunter liegenden Stahl eingreifen können.

F: Wie hoch ist die Feuerwiderstandsklasse dieser mechanischen Verbindungen?

A: Bei der Einbettung in den Beton behält die Kupplung die gleiche strukturelle Integrität wie der Hauptbewehrungsstab gemäß den Richtlinien zur Brandschutzbewertung der Betondeckung (z. B. EN 1992-1-2). Freiliegende Hülsen können auf Anfrage mit einer feuerhemmenden Beschichtung geliefert werden.

F: Kann die Kupplung entfernt oder wiederverwendet werden, nachdem die Schraubenköpfe abgeschert sind?

A: Nein. Bei den Scherbolzen handelt es sich um dauerhafte Einwegverbindungen. Der Versuch, abgebrochene Schrauben herauszuziehen, beschädigt die Bewehrungsvertiefung und beeinträchtigt die mechanische Integrität.

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